Nach rund 11 direkten Flugstunden setzen die Reifen unserer Condor Maschine auf dem Rollfeld des internationalen Flughafens Mauritius‘ auf. Das Kribbeln in meinem Bauch wird stärker. So lange habe ich auf diesen Moment gewartet. Bereits im modernen Flughafengebäude spüre ich das tropische Klima der Insel. Eine riesige Wand mit exotischen Pflanzen, durch die ein plätschernder Brunnen verläuft heißt uns willkommen. Als wir das Flughafengebäude in Richtung Transfer verlassen, blinzelt uns endlich die aufgehende Sonne entgegen und ich weiß: dieser Tag wird schön.

Unser Weg führt uns ganz in den Norden der Insel, zu unserer Unterkunft unweit von Grand Baie. Im SENSIMAR Lagoon Mauritius werden wir sehr freundlich mit einem erfrischenden Welcome Drink begrüßt und auch das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten: Wir wohnen in einer wunderschönen Suite mit direktem Blick aufs Meer! Unser Bett ist mit Blumen bestreut und in der Mitte sitzt ein liebevolles Handtuchkunstwerk in Form eines Schwans. Hier fühle ich mich wohl, der Urlaub kann beginnen.

Aussicht Balkon
Aussicht Balkon
Aussicht Balkon
Aussicht Balkon

Die Anlage ist wie die Insel selbst saftig grün bepflanzt und bietet gemütliche Orte zum Verweilen. Man kann sich an mehreren Bars jederzeit ein leckeres Erfrischungsgetränk gönnen, in verschiedenen Pools entspannen, aber auch die Liegemöglichkeiten nutzen, die über die ganze Anlage verteilt sind. Und dann ist da natürlich auch noch der Strand mit dem traumhaften, kristallklaren Wasser. Die Insel ist bekannt für ihre wundervolle Unterwasserwelt mit ausgefallenen, bunten Fischen. Leider gibt es hier aber auch für den Menschen gefährliche Tiere wie Haie und Quallen. Das ist glücklicherweise aber absolut kein Problem, denn der Strand wird durch ein Riff vor ihnen und vor hohen Wellen geschützt, sodass Urlauber hier sorglos baden und entspannen können. Das umfangreiche All Inclusive Angebot sorgt dafür, dass man immer ausreichend mit frischen Cocktails, Eiskaffes oder auch einem kühl gezapften Bier versorgt ist. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Ein kleiner Geheimtipp ist der versteckte Streetfood-Bereich, in dem man sogar bis 15:00 Uhr und damit am längsten zu Mittag essen. Ganz entspannt und unverbindlich, so wie ich es gern hab im Urlaub.

Streetfood Restaurant
Streetfood Restaurant
Streetfood
Streetfood

Nach einigen Tagen der Erholung und dem vielen, ausgiebigen Sonnenbaden ist es Zeit, die Insel etwas genauer zu erforschen. Ausflüge muss man hier absolut nicht selbst planen. Es reicht ganz einfach aus, sich das umfangreiche Ausflugsangebot einmal anzusehen und schon hat man die Qual der Wahl. Angeboten werden Ausflüge an Land aber auch auf Wasser, wie beispielsweise ein Bootsausflug, bei dem man nebenbei bei einem Stopp schnorchelnd auch die bunte Unterwasserwelt von Mauritius bestaunen kann. Wenn man es etwas landestypischer mag, kann man beispielsweise für 50€ am Tag einen einheimischen Taxifahrer buchen, der einem die Insel mit ihren geheimen Ecken zeigt. Ganz ohne Touristenmassen und echt interessant.

Wir entscheiden uns schlussendlich für den Taxifahrer. Unser erster Stopp führt uns an einen ruhenden Vulkankrater, welcher inzwischen wieder grün bewachsen ist. Das ist ein Zeichen dafür, wie fruchtbar der Vulkanboden ist.

Einer der Hauptverdienste auf Mauritius ist die Cashmere-Produktion, die wir uns in einer der bekanntesten Fabriken hautnah ansehen dürfen. Die dort arbeitenden Frauen machen alles per Hand. Unglaublich! Die hineingesteckte Mühe und Sorgfalt der Frauen spiegelt sich am Ende deutlich an der Qualität der fertigen Stücke wieder.

Cashmere Produktion
Cashmere Produktion

Die auf Mauritius am stärksten vertretene Religion ist der Hinduismus. Daher erblicken wir an jeder Ecke bunte Tempel und Gebetsstätten. Rindfleisch finden wir nur selten auf der Speisekarte. Mich fasziniert es, wie auf dieser kleinen Insel dennoch alle Weltreligionen respektvoll miteinander umgehen. Leben und leben lassen lautet hier die Lebensphilosophie der Menschen. Somit sind wir auch nicht mehr verwundert, als wir eine Moschee direkt neben einem Hindu-Tempel erblicken können.

Von weitem sehen wir eine große messingfarbene Statue. Sie ist mindestens 30 Meter hoch. Dargestellt ist eine Frau, die einen Stab in der Hand hält und ein Zeichen dafür ist, dass wir unser nächstes Ziel erreicht haben. Es handelt sich um den größten der Tempel auf Mauritius. Er ist umgeben von einem riesigen See mit einem großen Aal und mehreren Karpfen, sowie von vielen kleineren, bunten Statuen. Ein angenehmer Geruch der Räucherstäbchen hüllt den Tempel in eine magische Atmosphäre ein. Wer mag, kann sich ein rotes Zeichen auf die Stirn malen lassen. Ich genieße den Moment und beobachte das Geschehen an diesem besonderen Ort.

Nicht weit von der Tempelanlage erwarten uns kilometerlange Teeplantagen, auf denen der mauritianische Schwarztee gewonnen wird. Auf weiteren Feldern wächst überwiegend Zuckerrohr, das später in großen Fabriken verarbeitet wird, um den bekannten Rum in den verschiedensten Geschmacksrichtungen herzustellen.

Teeplantage
Teeplantage

Der Wald wird dichter und die Straßen enger, denn es geht hoch in die Berge. Weit abseits vom Geschehen begrüßt uns das Schild La Citronelle. In diesem kleinen, familiengeführten Restaurant erwartet uns eine Spezialität der Insel: Palmensalat. Er besteht hauptsächlich aus dem Holz, das von einer speziellen Palme, die mindestens 7 Jahre wachsen muss, gewonnen wird. Der Salat wird dann mit Paprikastreifen, Frühlingszwiebeln, einem leckeren Dressing und wer mag, geräuchertem Fisch serviert. Ich fasse mich kurz: unfassbar lecker!

Palmensalat
Palmensalat

Unser Fahrer hält uns schon den ganzen Tag über unter Spannung, denn er hat uns bereits zu Beginn der Fahrt eine Überraschung versprochen. Der Weg wird holpriger. Um uns herum ist nur noch Zuckerrohr. Er beginnt zu grinsen und ich ahne, dass die Überraschung von der er gesprochen hatte nicht weit entfernt sein kann. Wir parken im Wald und gelangen über einen nahegelegenen Fußweg zu einer steilen moosbewachsenen Klippe. Es ist windig und die hohen Wellen brechen rauschend an den Felsen. Wir sind ganz im Süden angelangt. „Als nächstes kommt dann der Südpol“ erklärt er uns. Dieser Ort birgt eine unfassbare Ruhe, perfekt für eine Meditation und einen Moment ganz für sich selbst. Bei sehr großem Glück erblickt man hier sogar Orcas, die Ihre Schwanzflossen aus dem Wasser heben. Wenn man genauer hinsieht, kann man aber auch große Wasserschildkröten erkennen, die mit den Wellen nah an die Felsen getrieben werden. Orcas konnten wir leider keine zählen, dafür aber sechs Wasserschildkröten.

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Ihre Tabea Hoffmann

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