Hallo, liebe Leser, gleich vorab: Ich, Patricia Lindner-Corredera aus dem Euro Lloyd Reisebüro in Sindelfingen, war zusammen mit meinem Mann im Frühsommer 2023 privat in Japan unterwegs. Hier sind meine Tipps für alle Japan-Fans oder solche, die es noch werden wollen. Wir haben die Reise selbst geplant, es war keine Inforeise für Reisebüromitarbeiter und auch kein Famtrip (das ist eine Art Erkundungstour und Veranstaltungsart für Touristiker). Wir wollten Tokio und Kyoto besuchen und haben das auch gemacht. Wir sind insgesamt 7 Tage in Japan geblieben und kamen glücklich und voller Eindrücke zurück.
Es war eine tolle Reise mit vielen interessanten und exotischen Erlebnissen, es war fremd, abgefahren und vor allem überwältigend, es waren Eindrücke die wir nie vergessen werden!

Hier sind meine Tipps für alle, die auch einmal Japan besuchen möchten:
Anreise, Rückreise und Fluggesellschaft
Wir sind mit Lufthansa geflogen, der Hinflug dauerte ca. 13 Stunden und der Rückflug ca. 14 Stunden. Die Flugdauer ist jetzt länger, da ein Umweg gemacht wird. Russland wird momentan nicht überflogen. Normalerweise dauert ein Flug nach Japan in der einfachen Strecke sonst 11-12 Stunden.
UMSTEIGEN IN JAPAN MIT WEITERFLUG (INLANDSFLUG):
Gepäck wird in Japan nicht automatisch durchgecheckt, auch wenn auf den Gepäckanhänger das endgültige Reiseziel in Japan gedruckt ist.
1. Nach der Ankunft mit Ihrem internationalen Flug durchlaufen Sie die Einreisekontrolle.
2. Holen Sie Ihr Gepäck vom Gepäckband.
3. Geben Sie Ihr Gepäck nach der Zollkontrolle am Transferschalter für Inlandsflüge auf. ( * )
* Gepäck kann am Transitschalter aufgegeben werden, wenn Ihr endgültiges Reiseziel auf Ihrem Gepäckanhänger aufgedruckt ist. Klicken Sie hier, um die Bedingungen für die Anhängerausgabe anzuzeigen.
Vorbereitungen für die Reise nach Japan
Die Anmeldung über Visit Japan Web ist nicht mehr notwendig, kann aber den Einreiseprozess beschleunigen. Sie kann vorab online oder später bei der Ankunft am Flughafen erfolgen.
Wir haben uns vor der Reise online registriert und hatten dadurch unsere QR Codes für die Einreise und den Zoll bereits erhalten: Mit diesen beiden Codes ging es problemlos weiter: Blauer Code für den Zoll und Gelber Code für die Einreise. Damit passierten wir die Kontrollen am Flughafen sehr schnell. QR Codes zeigen, einscannen lassen und dann 日本へようこそ Nihon e yōkoso, Willkommen in Japan.
Der Reisepass muss über die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts gültig sein.
Vom Flughafen Haneda nach Shinjuku mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Wir sind vom Flughafen Haneda bis Shinjuku (großer Stadtteil in Tokio) mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren, die Fahrt dauert ca 30 Minuten, wir mussten 1x umsteigen und haben ca. 5 € pro Person bezahlt. Nach Shinjuku deshalb, denn dort war unser erstes Hotel. Bei der Ankunft in Japan kauft man sich am Besten gleich am Bahnhof im Flughafen (vor der Fahrt in die Stadt), eine Suica Card. Die Suica Card bekommt man an jeden Bahnhof an bestimmten Automaten. Erklärungen sind auf Englisch und Japanisch.
Die Suica Card ist eine aufladbare Geld- bzw. Prepaidkarte, die bargeld- und ticketloses Reisen in Zügen und Bussen innerhalb Japans ermöglicht. Zudem kann sie auch zum Bezahlen z. B. in Convenience Stores (Seven Eleven Supermarkt) oder an Getränkeautomaten genutzt werden. Die Karte kostet ca. 3 € und kann immer wieder an jedem Automaten in jeden Bahnhof problemlos aufgeladen werden. Das geht bar oder mit Kreditkarte.
Mit der Suica Card spart man sich einzelne Fahrkartenkäufe und damit auch jede Menge Zeit. Man scannt die Karte einfach vor jeder Bahnfahrt an den Einlassschranken. Das ist sehr praktisch.
Internet und WLAN
Vor der Reise hatten wir bei Holafly eine eSIM gekauft. Dadurch konnten wir unbegrenzt während der Reise mobil surfen und Google Maps und das Internet nutzen. Das ist sehr hilfreich. Ohne Google Maps hätten wir uns nicht so gut in Tokio und Kyoto orientieren können. Das war einfach super praktisch.
WLAN gibt es nicht überall, aber mit der eSim Karte konnten wir uns mobil bewegen. Japaner sind zwar sehr hilfsbereit und freundlich, aber oft sprechen sie einfach kein Englisch!
Sonstige digitale Helfer und Dienste
Google Translate war ein wichtiger Begleiter und Helfer. Viele Speisekarten, Schilder in Supermärke, Schilder unterwegs (nicht am Bahnhof), Beschriftungen in Tempelanlagen, usw. sind nur auf Japanisch geschrieben. In den Bahnhöfen ist alles auf Japanisch und Englisch ausgeschildert. Trotzdem ist es eine Herausforderung, die richtige Linie, Richtung, den richtigen Ein- und Ausgang, das richtige Gleis zu finden. Auch hier war Google Maps und die mobilen Daten eine sehr große Hilfe.



Japan – Gestern und Heute. Tradition und Gegenwart.
Von Tokio nach Kyoto mit dem Shinkansen
Die Fahrt mit den Shinkansen von Tokio nach Kyoto dauert ca. 2 Stunden und 10 Minuten. Die Züge verkehren auf die Minute pünktlich und bleiben an festen Markierungen stehen. Das ist eine große Hilfe.
Tickets für die Bahnfahrt kann man hier kaufen: https://smart-ex.jp/en/index.php. Man muss sich vorher online registrieren.
Must-sees in Tokio
Asakusa & Sensō-ji Tempel
Ein perfekter Start in Ihre Japan-Reise: Der älteste Tempel Tokios bietet eine eindrucksvolle, traditionelle Atmosphäre. Die angrenzende Einkaufsstraße Nakamise-dori ist zwar touristisch, versprüht aber dennoch viel Charme. Hier finden Sie Souvenirs, Snacks und kunsthandwerkliche Kleinigkeiten.
Shibuya Scramble Crossing
Diese weltberühmte Kreuzung ist ein Symbol für das pulsierende Tokio. Am besten genießt man das Spektakel von oben – z. B. vom Starbucks im 2. Stock mit direktem Blick auf das bunte Treiben.
Meiji-Schrein & Yoyogi-Park
Mitten im Herzen der Stadt liegt diese grüne Oase. Der Meiji-Schrein ist einer der bedeutendsten Shintō-Schreine Japans, umgeben vom ruhigen Yoyogi-Park, ideal für einen Spaziergang oder ein kleines Picknick.
TeamLab Planets (Toyosu)
Ein multisensorisches Kunsterlebnis der Extraklasse! Barfuß durch Lichtinstallationen, Spiegelräume und Wasserlandschaften – dieses Museum ist Instagram-tauglich und absolut einzigartig. Unbedingt vorab online reservieren!
Gotokuji-Tempel (Katzentempel)
Ein echter Geheimtipp für Katzenfreunde: Der Gotokuji-Tempel im Westen Tokios gilt als Geburtsort der berühmten Maneki-neko, der winkenden Glückskatze. Auf dem Tempelgelände finden sich hunderte dieser kleinen Figuren, eine magische, fast märchenhafte Atmosphäre. Ideal für alle, die etwas Abseits vom Trubel entdecken möchten.
Tsukiji Outer Market
Auch nach dem Umzug des Fischgroßmarkts nach Toyosu bleibt der äußere Markt von Tsukiji ein Hotspot für frischen Fisch, Streetfood und regionale Delikatessen. Perfekt für einen kulinarischen Bummel am Vormittag.
Must-sees in Kyoto
Fushimi Inari-Taisha
Ein absolutes Kyoto-Highlight: Die endlosen Reihen leuchtend roter Torii-Tore führen hinauf zum heiligen Berg Inari – ein spirituelles Erlebnis und ein perfektes Fotomotiv. Tipp: Früh morgens hingehen, am besten vor 8 Uhr, um die magische Stille ohne Touristenströme zu genießen.
Kinkaku-ji (Goldener Pavillon)
Der wohl bekannteste Tempel Japans, bekannt ist die Tempelanlage für die Shariden, deren obere Stockwerke vollständig mit Blattgold überzogen. Trotz der vielen Besucher ist der Kinkaku-ji ein Must-see für jeden Kyoto-Besuch. Die gepflegte Gartenanlage rundet das Erlebnis ab.
Gion-Viertel
Kyotos berühmtes Geisha-Viertel versetzt Besucher in eine andere Zeit. Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen mit traditionellen Holzfassaden können Sie mit etwas Glück eine echte Maiko (Geisha-Auszubildende) sehen.
Nishiki Market (Nishiki Ichiba)
Auch als „Kyotos Küche“ bekannt, ist dieser historische Markt eine wahre Schatzkammer für kulinarische Entdeckungen. Auf rund 400 Metern reiht sich hier Stand an Stand: frischer Fisch, eingelegtes Gemüse, Süßigkeiten, Matcha-Produkte, lokale Streetfood-Spezialitäten und vieles mehr.
Unsere Übernachtungen in Tokio und Kyoto
In Tokio:
JR Kyushu Blossom Shinjuku
Vier Sterne Hotel im Stadtteil Shinjuku, Tokio.
Sehr zentrale Lage, trotzdem sehr ruhig im Zimmer
Zimmer sind schlicht, sauber, nüchtern!
Lage. 5 Min. zu Fuß zum Bahnhof Shinjuku
Trendy. Shinjuku gehört zu den trendigsten Viertel in Tokio.
Der Bahnhof Shinjuku ist einer der größten und meistgenutzten Bahnhöfe der Welt.
Shibuya Stream Excel
Vier Sterne Hotel Shibuya, Tokio.
Sehr zentrale Lage in Shibuya, trotzdem sehr ruhig im Zimmer.
Wenn man ein Zimmer in den oberen Etagen bucht, hat man eine grandiose Sicht über Shibuya.
Lage. 2 Minuten zu Fuß zum Bahnhof Shibuya.

Hotel Ace Kyoto
Meine absolute Empfehlung für Kyoto
Vier Sterne Hotel in Kyoto
Im Stadtteil Kawaramachi, ruhig aber zentral.
10 Minuten zu Fuß zum Nishiki Market (Street Food) und 25 Minuten zu Fuß in die Altstadt, Geisha Viertel.
Bahnhof ca. 3 Minuten zu Fuß entfernt, falls man nicht zu Fuß in die Altstadt laufen möchte.
Direkt vor der Tür sind kleine Boutiquen, Läden, Restaurants, Cafés.
„Retro-Chic und japanische Klarheit: Stararchitekt Kengo Kuma und Commune Design entwarfen mit dem Ace Kyoto einen neuen Design-Hotspot“.
Ich zitiere: „Das Ace richtet sich in Kyoto an stilbewusste junge Reisende, die die durchgestylte Coolness des Hauses, in dem Schallplattenspieler genauso zum Inventar gehören wie orange gemusterte Vorhänge, zu schätzen wissen“.








ACE Hotel Kyoto
Weitere Hotelempfehlungen für Japan
Aman Kyoto
Mandarin Oriental Tokyo
Four Seasons Hotel Tokyo at Otemachi
The Ritz-Carlton Tokyo
Diese Hotels sind Empfehlungen, die wir leider in der Kürze der Zeit nicht besichtigen konnten, die aber über viele Jahre schon ausgezeichnete Bewertungen bekommen und aufgrund ihrer Marke und Position in der Hotellerie definitiv hervorragende Referenzen sind.
Was man in Japan vermeiden sollte:
1. Begrüßung
- Ein Handschlag, so wie man ihn in den meisten europäischen Ländern kennt, ist in Japan nicht üblich. Stattdessen wird sich voreinander verneigt.
2. Lautes Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln
- Telefonieren ist in Zügen, Bussen oder der U-Bahn unerwünscht.
- Auch lautes Sprechen wird oft als unhöflich empfunden.
3. Trinkgeld geben
- In Japan ist Trinkgeld unüblich – und kann sogar als Beleidigung aufgefasst werden.
- Guter Service ist selbstverständlich und wird nicht „extra“ vergütet.
4. Straßenessen im Gehen
- Essen während des Gehens gilt als unhöflich.
- Auch Getränke sollte man möglichst an Ort und Stelle konsumieren – z. B. neben dem Getränkeautomaten.
- Beim Essen ist Schlürfen erlaubt, um dem Koch zu signalisieren, wie lecker das Essen doch ist!
5. In Häuser oder Tempel mit Schuhen gehen
- Vor dem Betreten von Privathäusern, Ryokans, Tempeln oder bestimmten Restaurants immer die Schuhe ausziehen.
- Oft gibt es extra Hausschuhe – auch für den Toilettenbereich!
6. Stäbchen-Regeln missachten
- Niemals Stäbchen senkrecht in eine Reisschale stecken – das erinnert an buddhistische Rituale für Verstorbene.
- Stäbchen auch nicht zum Zeigen oder Weiterreichen von Essen benutzen.
7. Körperkontakt vermeiden
- Umarmungen oder Händeschütteln sind nicht üblich – ein höfliches Nicken oder eine Verbeugung reicht.
- Auch Paare zeigen in der Öffentlichkeit wenig Zärtlichkeit.
8. Müll auf der Straße entsorgen
- In Japan gibt es wenige öffentliche Mülleimer, dennoch wird erwartet, dass man seinen Müll selbst mitnimmt.
- Mülltrennung ist außerdem sehr streng geregelt.
9. Unpünktlichkeit
- Pünktlichkeit ist in Japan extrem wichtig – ob bei Verabredungen, Bahnfahrten oder Führungen.
- Auch eine Minute Verspätung wird schnell als unhöflich wahrgenommen.
10. Fehlender Respekt in Tempeln oder Schreinen
- Tempel sind spirituelle Orte – kein Platz für Selfies, lautes Reden oder unbedachtes Verhalten.
- Vor dem Betreten: Hände waschen, Verbeugung respektvoll ausführen.
Erlebnisse, Eindrücke und Fazit
Kyoto ist im Vergleich zu Tokio sehr entspannt, ruhig, traditionell, man ist schnell im Grünen.
Wir haben keine Ausflüge oder Aktivitäten vorab oder Vor Ort gebucht, haben alles auf eigene Faust besichtigt. Mit all den kleinen digitalen Helfern kamen wir sehr gut zurecht. Sowohl in Tokio wie auch in Kyoto.
Japan hat uns begeistert! Durch seine Kontraste, die unglaubliche Höflichkeit der Menschen, das köstliche Essen und die spannende Mischung aus Vergangenheit und Zukunft.
Für alle, die Japan entdecken wollen, kann ich nur sagen: Machen Sie es!
Mit etwas Vorbereitung und Offenheit wird es eine unvergessliche Reise.
Ihre Patricia Lindner-Corredera
Photocredits
Copyrights by Patricia Lindner-Corredera, Unsplash, ACE Hotel Kyoto
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Euro Lloyd Reisebüros
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Werbung, weil Markennennung
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Wir versichern jedoch, alle Berichte entstehen aufgrund eigener Erfahrungen und Erlebnisse und sind die unabhängige Meinung der Autoren!

Wirklich ein sehr ausführlicher Bericht, der einen zu einer Reise nach Japan animiert.
Es gibt noch eine sehr schöne Alternative mit dem Kreuzfahrtschiff MS Europa 2.
Vom 29.04.-15.05.2027 gibt es die Möglichkeit von Tokio über Kobe, Beppu, Busan, Nagasaki und der Inselgruppe Okinawa bis nach Hongkong zu reisen. Bei dieser Reise lernen Sie die Vielfalt und zahlreichen Facetten Japans kennen.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Kulinarisch bietet Tokio eine riesige Bandbreite an traditionellen Restaurants bis hin zu einfachen Straßenständen.
Es ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei. Übrigens: Tokio ist die Stadt mit den meisten Guide Michelin Sterne Restaurants weltweit.
Japan hautnah erleben? Mein Tipp: Am besten gemeinsam in einer kleinen Gruppe – z. B. bei der Studiosus-Reise „Japan mit Muße“. Die perfekte Kombination aus kulturellen Highlights, lokalen Begegnungen und entspanntem Tempo. Komfortabel unterwegs im Reisebus und typisch japanisch mit dem Zug wird schon die Fortbewegung zum Erlebnis. Mit deutschsprachiger Reiseleitung, viel Insiderwissen und Komfort wird Japans Vielfalt noch intensiver erlebbar – stressfrei, sicher und authentisch.
Ich selbst werde im Oktober mit Marco Polo zur Herbstlaubfärbung „Kanji“ unterwegs sein.
Das sind meine Highlights:
Reisen wie die Einheimischen: per Seilbahn, Bummelbahn, Pendlerzug und Shinkansen,
die Burg Himeji, Stadt des Friedens: Hiroshima, die Inseln Miyajima und Naoshima,
eine Tempelübernachtung in Koya-san und Kyotos Goldener Pavillon
Dieses Jahr ist für Japan ein ganz besonderes, denn es findet die Weltausstellung Osaka World EXPO 2025 auf der Insel Yumeshima statt. Die Weltausstellung startet am 13. April und geht bis zum 13. Oktober. Das Motto der EXPO lautet: „Die Gesellschaft der Zukunft entwerfen und unser Leben von morgen vorstellen“. Wenn das nicht vielversprechend klingt und neugierig macht…
Oft werden wir gefragt, wann die beste Reisezeit für Japan sei. Dies kann man nicht so pauschal beantworten, denn eigentlich ist Japan das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel und hat vier ausgeprägte Jahreszeiten. Wenn man zur Kirschblüte reisen möchte, so raten wir im zwischen März und Mai Japan zu bereisen.
Viele Reisende stellen sich im Vorfeld auch die Frage, ob Japan ein sicheres Reiseziel ist. Diese Frage kann man ganz klar mit „JA“ beantworten, denn Japan ist das neuntsicherste Land der Welt!
Studiosus bietet vom 21.9.-02.10.2025 die Eventreise Japan – EXPO in Osaka an – es gibt noch ein halbes Doppelzimmer, vielleicht gehört es Ihnen? Oder sind Sie auf der Suche nach einer Reisegruppe für Alleinreisende und Singles mit denen Sie Japan bereisen möchten, dann empfehlen wir die im Mai 2026.
WIe lange fliegt man normalerweise bis Japan? Sind Direktflüge empfehlenswert oder besser mit einmal umsteigen?
Lieber Bernd,
normalerweise dauert der Flug nach Japan in der einfachen Strecke 11-12 Stunden ab/bis Deutschland.
Wir sind mit Lufthansa ab München geflogen, der Hinflug dauerte ca. 13 Stunden und der Rückflug ca. 14 Stunden. Die Flugdauer ist jetzt länger, da ein Umweg gemacht wird. Russland wird momentan nicht überflogen.
Wir sind Nonstop geflogen.
Man kann auch über Singapur, Doha, Hong Kong… fliegen.
Danke für alle Infos.
Wann ist die beste Jahreszeit nach Japan? Meine Empfehlung ist die berühmte Kirschblüten Zeit oder der Herbst mit seiner Herbstlaubfärbung. Was ist das Highlight 2025 in Japan? Die Welltaustellung Expo 2025.
Die sechsmonatige Weltausstellung in Osaka fängt im Monat April an. Es werden 28 Millionen Menschen erwartet aus der ganzen Welt und DU kannst mit dabei sein.
Und was verbirgt sich hinter diesem Event?
Der Masterplan eines Japanischen Architekten wurde in drei Abschnitte unterteilt: Grüne Welt, Pavillon Welt und Wasserwelt.
Welche Themen werden kommuniziert? Künstliche Intelligenz, Stadt der Zukunft, Klimawandel…..
Wo genau ist die große Ausstellung? Auf der Insel Yumeshima – eine künstlich angelegte Insel im Hafengebiet von Osaka.
Habe ich Euer Interesse geweckt, kommt vorbei und ich unterstütze Euch in der Reiseplanung.
In Japan war ich selber noch nicht, aber ich kann euch den Film „Der Geschmack der kleinen Dinge“ empfehlen, der letztes Jahr bei uns im Kino kam (Originaltitel „Umami“).
Ist ein französisches Drama (oder Tragikomödie) mit Gerard Depardieu, der als ein berühmter Chefkoch aus Frankreich nach Japan reist, um seinen ehemaligen Koch-Rivalen ausfindig zu machen und das Geheimnis der Umami Geschmacksnote zu finden.
Man sieht viel von Japan im Film, beeindruckend!
Liebe Patricia,
dein Reisebericht macht viel Spaß zu lesen.
Zu welcher Jahreszeit bist Du dort gewesen? Ist der Süden klimatisch anders als der Norden?
Ich habe auch schon gehört, dass der Schnee im Norden im Winter zum Skifahren ganz besonders ist. Hier gibt es wie in Canada den so genannten ‚Powder Schnee‘
Liebe Kerstin,
vielen dank für dein Kommentar!
Wir sind Ende Mai dort gewesen.
Im Norden des Landes lässt sich das Klima als kalt-gemäßigt bezeichnen, während es im Süden eher feucht-subtropisch ist, mit warmen Wintern und heißen Sommern.
Im Norden kann man im Winter Skifahren, korrekt! Am besten auf der Insel Hokkaido, ganz im Norden.
Was für eine spannende und exotische Reise! Kyoto hört sich auch sehr interessant an, besonders das Stararchitekt Kengo Kuma, wusste gar nicht, dass das so ein Hot Spot ist. Danke für die tollen Tipps und Ideen zu Japan