Das Surya Lanka Ayurveda Beach Resort.

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Die weitläufige Hotelanlage des Surya Lanka Ayurveda Beach Resorts ist für einen kleinen, exklusiven Kreis von maximal 45 Gästen eingerichteten Heil- und Kurbetrieb ausgestattet. Der Service ist ´Sri Lanka Upper Class´ und auf europäische Gäste ausgerichtet. Es gibt hier keine inländischen Touristen. Die Gäste sind fast ausschliesslich Deutsche, Österreicher und Schweizer.

Es kommen hauptsächlich Leute in dieses Hotel, die aus unterschiedlichen gesundheitlichen Gründen eine Ayurveda Kur machen. Das ist eine Heil- und Behandlungsmethode mit einer jahrtausendealten Tradition. Alle Fazilitäten des Hotels sind bestens darauf eingestellt. Beispielsweise gehören zur normalen Zimmerausstattung mindestens 4 Badetücher, um den Gast auf die täglichen Dampfbäder und Ölmassagen vorzubereiten. Eine Bastmatte für Ruhepausen gehört keinesfalls selbstverständlich ebenfalls dazu. Gleich zu Beginn wird man von einem Ayurveda Arzt, der zusätzlich ein Diplom in westlicher Medizin vorweisen kann, untersucht und jeder Gast gibt seine Schwerpunkte, Krankheiten und Behandlungswünsche an, weswegen er sich dieser Kur unterziehen will.

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Am darauffolgenden Tag wird man erneut untersucht, um seine persönliche Konstitution herauszufinden. Die Ayurveda Lehre unterscheidet den Vata – Pitta – Kapha Typus. Es sind 44 Kriterien, die unterscheiden, welchem Typus man mehr zuneigt. Ziel ist eine ausgeglichene Konstitution. Eine Ayurveda Behandlung ist darauf ausgerichtet, die Ungleichgewichte auszugleichen. Mit 6-23-15 bin ich ein Pitta Kapha Typus und werde in den nächsten Tagen eine Virechana Kur bekommen. Virechana – das ist eine milde Abführkur mit Diät. Ich bin froh, dass ich nicht die Vamana Kur machen muss, das ist: „Künstlich herbeigeführtes Brechen, kapha ausleitend“.

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Begleitet werden die Therapien mit diversen Massagen und Schwitzbädern, Öl- und Kräuterbehandlungen. Es ist ein ausgeklügelter Massnahmenkatalog und von meiner ursprünglichen Absicht, auch einige Sightseeing Touren ins Land zu unternehmen, bleibt aus Zeitmangel nicht viel übrig. Soviel vorweg: Die Massagen tun sehr gut und schon nach wenigen Tagen hat sich mein Wohlbefinden deutlich verbessert.

Die Erholung nimmt mit jedem Tag zu, weil Alltagssorgen und -stress weit weg sind. Ich komme gar nicht dazu, mich damit zu belasten und kann mich voll auf die Ayurveda Methoden verlassen, die besorgt schonend und einfühlsam vorgenommen werden. Vielleicht nimmt der Eine oder Andere das für selbstverständlich, ich jedoch wundere mich über die individuelle Pflege jedes einzelnen Gastes, es sind immerhin eine ganze Menge Leute gekommen und das Hotel ist voll belegt. In den Behandlungsräumen ist deswegen auch striktes Zeitmanagement angesagt, Mrs. Sheila, die strenge Terminmeisterin wacht über Zeiten, Personal und Patienten. Einmal habe ich einen Termin zur Fussmassage verpasst, da wurde ich von ihr persönlich abgeholt.

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Keine Frage, solch eine ausserordentliche Pflege und Behandlung lässt man nicht ohne weiteres verstreichen und ich war Mrs Sheila sehr dankbar, denn es ist einfach ein Genuß, die Füße salben und massieren zu lassen. Eine Virechana Kur ist mit Verzicht auf jeglichen Alkohol in den 14 Tagen Hotelaufenthalt verbunden. Rauchen ist ebenfalls verpönt, aber das war mir als Nichtraucher nur recht, ich hatte keine Entziehungserscheinungen deswegen.

Im Surya Lanka war ich 14 Tage unterwegs, davon 12 in Behandlung. Einige Gäste sind bloß eine Woche hier, aber der Arzt meinte, Minimum sollte ein 14 Tage Aufenthalt sein, um eine sinnvolle und aufbauende Therapie durchführen zu können. In meinem Fall sah es so aus, dass der Körper mit Massagen, Kräuter- und Schwitzbädern vorbereitet wurde, (sogenannte Internal Oleation), die nach 4 Tagen begann, 4 Tage dauerte und dann auf den Virechana Tag einleitete.

Hier werden Dünn- und Dickdarm vollständig entleert und man darf dreimal eine dünne Reissuppe löffeln. Erst langsam am Tag darauf darf man wieder festere Nahrung zu sich nehmen. Die Kur endet mit Basti – Einläufen mit Kräuteröl – und am Ende ist der Körper idealerweise giftfrei und vollkommen gereinigt.

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Eine Behandlungsperiode endet für Frauen mit dem Flower Bath (Männer dürfen Trinkgeld spendieren). Der weibliche Gast entspannt ein letztes Mal in einem schön dekorierten Badezimmer. Die Wanne ist über und über mit weissen Blüten gefüllt, wie das auf dem Bild schön zu sehen ist.

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