Jordanien zwischen Totem Meer und Rotem Meer – ein Erfahrungs – und Reisebericht einer „ Marco Polo individuell“ Reise von Sabine Brandau. So ganz wussten wir nicht auf was wir uns da einlassen. Eine Woche werden uns, meinem Mann und mir, ganz individuell ein Chauffeur und ein deutsch sprechenden Reiseleiter (Scout) Jordanien von seiner schönsten Seite zeigen. Eine Reise ohne Gruppe, die nach unseren Bedürfnissen abgestimmt ist. Bereits bei Ankunft in der Nacht am Flughafen in Amman erfahren wir die Annehmlichkeiten nur zu zweit zu reisen. Um das Einreisevisum wird sich gekümmert und wie wir unser Gepäck zusammen und noch ohne Hektik Geld getauscht haben, ging es direkt ins Hotel.

Jordanien
Jordanien

Kein Warten auf andere Reisende und deren Gepäck und auch kein Schlangestehen an der Rezeption. Am nächsten Morgen waren wir noch nicht ganz fertig, aber unser Reiseleiter und Fahrer warteten pünktlich, wie die kommenden Tage auch in der Hotellobby. Kein Problem, es wartet ja keine Gruppe, wir geben kurz Bescheid, dass wir noch 15 Minuten benötigen und dann ging es auch schon in westliche Richtung zu den Wüstenschlössern Kharane, Amra und Azrak. Nur zu zweit lauschten wir den Erklärungen von Marwan unserem Reisebegleiter und mein Mann hat alle Zeit der Welt die Karawanserei, das Badeschlösschen und das Fort aus jedem Winkel zu fotografieren. Vielleicht noch einen Tee, bevor es weiter geht? Zu Dritt oder zu Viert, ist das kein Akt von mindestens 30 Minuten, sondern es geht nach „unseren 15 Minuten“ bereits weiter.

Schnell ist geklärt, dass wir heute erst abends essen und dass man mit uns auch wunderbar türkischen Kaffee mit Kardamom von denBretterbuden direkt an der Landstrasse aus Pappbechern oder Gläsern trinken kann. Der Bann ist gebrochen, Marwan und Fahed (unser Fahrer) wissen jetzt, dass wir am alltäglichen Leben ebenso interessiert sind wie an der Geschichte des Landes. Am nächsten Morgen geht es in den grünen Norden nach Gerasa, einer römischen Stadt, die so gut erhalten ist, dass man fast fühlt und hört, wie sich der quirlige römische Alltag abgespielt haben muss, mit all den Händlern und Pferdekarren auf den Straßen, die bereits über eine Kanalisation verfügten und tönerne Wasserleitungen die Haushalte mit dem nötigen Nass versorgten.

In Irbid schauen wir bei einem Bäcker vorbei, kaufen Brot, Käse, Hummus, Mutabbal und eine Melone für unser Picknick am Wegesrand im Schatten der Kiefern zur Mittagszeit. Das Städtchen Umm Qais bietet einen herrlichen Blick auf die Golanhöhen und den See Genezareth. Hier werden Geschichte, Religion und Politik lebendig und die Berichte der Tagesschauen begreiflicher. Am nächsten Tag geht es auf der 5000 Jahre alten Königstrasse nach Süden. Berg Moses steht auf dem Programm. Natürlich ist er von der religiösen Seite her gesehen, der Pilgerort schlecht hin, dennoch fasziniert uns vielmehr der Blick nach Israel auf die Berge und das durch die Grenze geteilte Jordantal, mit seiner Stadt Jericho und auf gleicher Berghöhe liegend Jerusalem. Madaba, berühmt für die Mosaik Landkarte von Palästina, bestehend aus ca. zwei Mio kleinen Steinchen, darf an diesem Tag nicht fehlen.

Jordanien
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Immer wieder halten wir an, um die tollen Ausblicke auf Staudämme und Gebirge, die Mondlandschaften gleichen zu genießen, insbesondere auf dem Weg von Karak nach Petra, denn hier befinden wir uns auf 1200m Höhe. Bei schöner Abenddämmerung halten wir mit Blick auf ein Tal an und wie versprochen wird gegrillt. Schnell ist der Grill aufgebaut, derarabischen Salat mit der unterwegs gekauften Petersilie verfeinert, das Hackfleisch um die Spieße geformt und das Fladenbrot ausgepackt. Ein herrliches Abendessen. Ein Junge mit seinen drei Ziegen kommt vorbei und bekommt auch ein gefülltes Fladenbrot. Schüchtern nimmt er es an. Das Teewasser brodelt auf dem offenen Feuer im Kessel, denn dieses darf nach dem Essen auf keinen Fall fehlen. Wir freuen uns auf den nächsten Tag.

Petra! Das Schatzhaus ist übrigens am frühen Abend mit dem weicheren Licht schöner zu fotografieren als früh morgens mit den harten Sonnenschatten. Es war überwältigend, wie Machu Pichu. Man kennt es nur von Fotos und dann steht man staunend davor. Keiner hätte gedacht, dass wir freiwillig und immer wissensdurstiger 11 Stunden durch die Nabatäische Hauptstadt und deren Tal wandern, 800 Stufen zum Kloster erklimmen und wieder herunter, um dann noch anschließend zur Abendsonne hoch oben auf dem Opferplatz die Beine baumeln zu lassen. Staubig sitzen wir am Abend auf der Hotelterrasse, bestellen zwei Bier, hängen unseren Gedanken nach mit Blick auf die Berge von Petra und fallen angenehm erschöpft und überglücklich ins Bett.

Die Jeepfahrt durch das Wüstental Wadi Rum, läßt „Lawrence von Arabien“ wieder aufleben und der rote Sand mit den skurrilen Felsformationen bietet eine ideale Kulisse für die Filmindustrie. Wir erreichen Akaba und das heisst Abschied nehmen von Marwan und Fahed, doch bevor es für 3 Tage ins Hotel geht, erhalten wir noch Tipps, wo wir die besten Gewürze, einen schönen Dolch und Nüsse kaufen können. Wir werden überall mit Handschlag begrüßt und haben für die nächsten Abende viele „Bekannte“ bei denen wir auch nur zum Teetrinken und Plauschen gern gesehen sind. Aber das ist eine andere Geschichte …

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Restaurant Don Quichotte

Restaurant-Tipp in Amman „Restaurant Don Quichotte„ hier essen Familien und Geschäftsleute; in Akaba „Al-Shami Restaurant„ für wenig Geld gute Qualität auch wenn das Restaurant eher einer Imbißbude gleicht. Souvenirs in Akaba „Hillawi Oriental Souvenirs„ hier kann man mit dem Vater und Sohn über Gott und die Welt diskutieren und nebenbei schöne Dolche kaufen. Die besten Gewürze und Mischungen kauft man bei „Al-Baba“ am Anfang vom Gemüsemarkt. Hier darf man alles probieren. Unsere Empfehlung ist die Salatkräutermischung mit Sesam.

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