Irland stand für mich als Star Wars Fan und Pferde Liebhaber schon lange auf meiner ‚bucket list‘, (meiner persönlichen Wunschliste). Daher machte ich mich vor kurzem auf die Reise, die grüne Insel mit einer Hauptstadt voller Musik, Lebensfreude und aromatischem Whiskey, mit endlos vielen Schafen, ringsum von Meereswellen umtost und bewohnt von einer überwiegend freundlich gesinnten Bevölkerung, für mich zu entdecken. Begleiten Sie mich doch auf meiner Tour von der Ost- zur Westküste und erfahren Sie, was Sie in Irland unbedingt besuchen müssen und welche Städte außer Dublin noch sehens- und erlebenswert sind.

Besucher, die Irland nicht gut kennen, denken meistens, dass man das Land am Besten im Sommer besucht. Ich empfehle aber auch das Frühjahr und den Herbst. Vor allem die Monate Oktober und November, wenn die meisten Touristen wieder die Insel verlassen haben und nur noch wenige, individuelle Reisende unterwegs sind, versprechen besonders authentische Eindrücke und Erlebnisse.

Meine Reise begann gemeinsam mit Studiosus in Frankfurt mit Aer Lingus, der nationalen Fluggesellschaft Irlands. In nur etwas mehr als 2 Flugstunden ging es non-stopp nach Dublin, der Hauptstadt Irlands.

Studiosus  z.B. bietet geführte Reisen von 8-15 Tagen, wenn man sich gerne treiben lassen und sich um nichts kümmern möchte, an. Zu empfehlen sind hier insbesondere auch die Wanderreisen. Meine Reise entspricht ungefähr der neuen „Irland zum Kennenlernen“. Ich habe vor Ort zusätzlich noch „Extratouren“ unternommen.

Dublin in der Nacht
Dublin in der Nacht

DUBLIN

Dublin an sich ist schon eine Reise wert. Eine sehenswerte Altstadt mit Fussgängerzone (Grafton Street), ein wundervoller Park am Merrion Square mit Oskar Wilde Denkmal, das berühmte Kneipenviertel Temple Bar. Auch wenn wir dort nur einen Tag verbracht haben, bietet die Hauptstadt mit interessanten Museen, wie dem Dublin Castle, dem sich bis zu 700 Hektar erstreckenden Phoenix Park und dem berühmten Guiness Storehouse, viele weitere Gründe, die Stadt zu besichtigen.

Merrion Square
Merrion Square

In Irland muss man aufgrund der durchschnittlich 10-13 Regentage pro Monat immer mit Regen rechnen.  Das Bedeutet: Regenjacke, Regenhose (der Regen kommt oft waagrecht) und Gummistiefel gehören ebenso wie Turnschuhe oder Trekkingschuhe immer ins Gepäck. Da das Wetter sehr schnell umschwingt, ist aber auch die Sonnenbrille nie verkehrt.

Mein Tipp: Mespil Hotel. ca. 15 Min Fussweg in die Altstadt. Sehr zu empfehlen! Modern, direkt am Grand Canal, leckeres Frühstück und Abendessen.

Mespil Hotel
Mespil Hotel

KILBEGGAN

Killbegan Whiskey
Killbegan Whiskey

It’s Whiskey Time! Auf unserer Fahrt in Richtung Westküste ist das erste Ziel Kilbeggan, uns erwartet eine Führung durch die gemütliche, vom Ortsnamen abgeleitete Destillerie. Natürlich haben wir auch das „Wasser des Lebens“ verköstigt. Es war interessant zu erfahren, wie das Gerstenmalz zum Whiskey destilliert und wo die Unterschiede zu Amerikanischen und Schottischen Whiskeys liegen. Die Iren rühmen sich gerne damit, den Whiskey erfunden zu haben. Viel spricht dafür, dass es auch stimmt, denn die älteste lizensierte Whiskey-Brennerei der Welt, Bushmills, steht in Irland.

CLONMACNOISE

Nächster Halt Pilgerweg! Kurz vor Clonmacnoise sind wir ausgestiegen und auf dem Pilgerpfad zum „Kloster“ (fast nur noch Ruine) von Clonmacnoise gewandert. Vom heiligen Ciarán gegründet, ist dies eine der wichtigsten christlichen Schulen des Mittelalters.

GALWAY

Galway Altstadt
Galway Altstadt

Mein Lieblingsstädtchen auf unserer Reise erlangte 2017 dank Ed Sheeran große Bekanntheit. Wir haben im Galmont Hotel (ehemals Radisson Blu) am Lough Atalia (an der Galway Bay) übernachtet. Wir benötigen nur wenige Meter zu Fuss um über dem Eyre Square zur Altstadt mit vielen kleinen Geschäften, Pubs und Restaurants zu gelangen. Die Stadt ist quirlig, jung und immer gut für einen Gänsehautmoment. Bei einem Rundgang durch die Fussgängerzone hat mich diese Künstlerin mitten ins Herz getroffen: Katie O’Connor Galway

Bestes Pub direkt in der Altstadt ist das „Tig Coili“. Selbst getestet und für sehr gut befunden! Jeden Abend ab 21 Uhr gibt es hier Live Musik.

Irish Pub
Irish Pub

Individualisten reisen in Irland sehr einfach auf eigene Faust. Ein Mietwagen empfiehlt sich nur für gute Autofahrer, aufgrund des Linksfahrgebots und der Straßen, welche teils extrem eng und kurvig sind. In der Hauptsaison muss man sich zusätzlich noch an den großen Reisebussen vorbeiquälen. Alternativ, gibt es sehr gute Linienbusverbindungen z.B. von Dublin nach Galway und natürlich ein breitgefächertes Angebot an Fähren und Schiffsverbindungen.

CONNEMARA

Dieser Landstrich war einmal die dichtest besiedelte Region in Irland. Viele Iren aus der Connemara Region sind während der großen Hungersnot in die USA ausgewandert. Daher ist die Gegend heute nahezu „unberührt“ , sehr landschaftlich und romantisch. Meine Highlights waren „Lough Derryclare“ und wandern im Connemara Nationalpark. Hier gibt es auch ausgeschilderte Wege mit insgesamt rund 10 Km Länge in verschiedenen Schwierigkeitsgraden z.B. auf den 400m hohen Diamond Hill. Die beschilderten Wege starten alle am Visitor Center.

Manch einer wundert sich, warum der Ire, vor allem der ältere Ire, so schwer zu verstehen ist. Zum Großteil wird auf der Insel englisch gesprochen. Gerade in der Region Kerry ist aber auch noch sehr stark das gälisch verbreitet.

Was man unbedingt in Irland mal machen sollte? Torf stechen! Die beste Adresse dafür ist das Connemara Heritage Center connemaraheritage.com Martin O’Hara, der heutige Inhaber erzählt anschaulich von der Geschichte Connemaras, den Ursprüngen der Gälischen Sprache und natürlich von seinem Vorfahren Dan O’Hara, welcher die Farm gegründet und aufgebaut hat. Im Anschluss kann man im Heritage noch den besten Irish Coffee Irlands zusammen mit hausgebackenem Früchtebrot kosten.

CLIFDEN

An der Küste Connemaras liegt die kleine „Hauptstadt“ der Region. Hier finden sich nette Geschäfte und Pubs. Zumeist wirkt die Stadt eher verschlafen und geruhsam, doch jedes Jahr im Sommer, zum „Connemara Pony Festival“ ist hier kaum noch ein Bett oder ein Tisch zu bekommen. Vier Tage lang (meist im August) können die berühmten Ponys aus der Nähe betrachtet und bei verschiedenen sportlichen Wettbewerben bewundert werden.

KYLEMORE ABBEY

Auf der Rückfahrt nach Galway haben wir noch einen Halt an der Kylemore Abbey eingelegt. Ein mystischer Ort am wundervollen Lough Poolacappul gelegen, ist mehr als nur eine ehemalige Benediktinerabtei. Ehemals als Märchenschloss von Henry Mitchel für dessen Frau Margarete erbaut, wurde das Gebäude 1922 zur Benediktinerinnen Abtei samt zugehörigem Mädchenpensionat. Besonders lohnenswert sind die Gärten der Anlage.

KARST und BURREN

Auf dem Weg an die Küste gab es noch einen  Besuch am Dolmen Poulnabrone, ein 1968 entdecktes Portalgrab inmitten der wilden Karstlandschaft der Burren.

Dolmen Poulnabrone
Dolmen Poulnabrone

CLIFFS OF MOHER

Die Cliffs of Moher sind eines meiner persönlichen Irland-Highlights. Man kann sehr schön den Pfad entlang der Klippen laufen (ich empfehle gute Schuhe mit Profil, denn bei Nässe ist der Weg extrem glitschig!) und hier gut 3 Stunden zubringen, wenn man gerne fotografiert und die Natur liebt. Im Sommer sind die Cliffs wohl schwierig anzufahren, da sie dann sehr überlaufen und manchmal auch nebelverhangen sind. Jetzt im November war nicht viel los, aber man kann sich vorstellen, dass es im Sommer bei den engen Wegen regelrecht unschön wird und Landschaftsaufnahmen dann kaum möglich sind. Im Visitorcenter findet man neben einer interessanten Ausstellung zu den Cliffs auch ein Bistro, einen Imbiss und natürlich Souvenirstände. Mein Tipp: Verpflegung selbst mitbringen und sich mit schönem Ausblick an einen der Picknick-Tische setzen.

Cliffs of Moher
Cliffs of Moher

KILLMER – TABERT

Wer wie wir von den Cliffs weiter Richtung Killarney fahren möchte, nimmt am Besten die Autofähre von Killmer nach Tabert Island, über den Shannon. Die Überfahrt dauert ca. 20 Minuten und ist auch etwas fürs Auge. Mit etwas Glück schauen Delfine oder Robben vorbei und spielen in der Bugwelle des Schiffs. Der Kapitän stoppt dann sogar die Maschinen.

Überfahrt auf dem Shannon
Überfahrt auf dem Shannon

KILLARNEY

Ein schöner kleiner Ort mit vielen Geschäften, Pubs und Restaurants. Zudem Ausgangsstation für den Ring of Kerry, die Dingle Halbinsel und den Killarney Nationalpark. Wir haben hier im Arbutus Hotel übernachtet. Das 4-Sterne-Hotel liegt ganz zentral mitten in der Stadt, klein und nostalgisch. Empfangshalle, Bar und Speiseraum sind hübsch und ansprechend. Die Zimmer sind traditionell eingerichtet, mit Teppichboden und dicken Samtvorhängen und Bettüberwürfen. Fast wie aus einer anderen Zeit, dafür umso authentischer. Das Personal macht die fehlenden, modernen Extras mehr als wett. Wir haben hier viel mit Betty und Margarete gescherzt, gelacht und natürlich das üppige Irische Frühstück mit täglich frisch gebackenen Scones, Eiern, Speck und Bohnen mehr als genossen. Eine Alternative ist das the Lake Hotel, etwas ausserhalb von Killarney, dafür am See mit wundervollem Ausblick!

INCH BEACH

Flair, wie an der Nordseeküste, denkt man sich beim ersten Blick über die Dingle Bay. Dünen und ein schier endlos langer Sandstrand. Schön für einen Stopp und einen Spaziergang am Meer.

Inch Beach
Inch Beach

Vom einfachen B&B bis zur 5*-Hotellerie ist alles vorhanden. Ich habe unterwegs tolle Unterkünfte in zauberhafter Landschaft (viele davon hat auch Studiosus bei verschiedenen Reisen im Programm) oder eben auch sehr zentral in den wundervollen kleinen und größeren Städtchen gesehen.

DINGLE

Malerischer Hauptort, der gleichnamigen Dingle Halbinsel. Hier urlaubt auch Julia Roberts. Geschützt in der Dingle Bay, punktet der kleine Küstenort mit zauberhaft bunten kleinen Häusern, gällischer Gastfreundschaft, Pubs, Handwerksgeschäften, netten Cafes und einem kleinen Ozeanarium.

Mein Tipp: Fish & Chips bei Harrington’s, gleich am Hafen probieren. Fangfrischer Fisch, ganz frisch zubereitet.

Von hier gehen auch die Touren per Boot raus, durch die Bucht, um den dort heimischen Delfin „Fungie“ zu sehen. Diesem wurde am Yachthafen schon ein eigenes Denkmal gesetzt. Ein Highlight für Hobby Ornithologen, da viele Seevögel beobachtet werden können.

Weiter geht es auf der 30 Kilometer langen Küstenstraße, Teil des  „Wild Atlantic Way“, entlang des ungezähmten Atlantiks auf dem „Slea Head Drive“. Der kurvenreichen und spektakulären Küstenstrasse der Dingle Peninsula an der wilden Westküste Irlands. Empfehlenswert ist es, den Slea Head Drive im Uhrzeigersinn zu befahren, um Kontakt mit entgegenkommenden Bussen zu vermeiden.

Die Küche in Irland hat eine kulinarische Revolution erlebt, sodass auch ausländisches Publikum auf den Geschmack kommt. Besonders zu erwähnen sind die frischen Fischgerichte , hervorragendes Lamm- und Rindfleisch, Käseprodukte und die sensationellen Scones und Kuchen.  Selbst Spitzenköche reisen wegen der großartigen Produkte nach Irland, so dass man heute eine florierende Restaurantszene vorfindet.

VENTRY/FAHAN

Nur wenige Kilometer von Dingle entfernt stehen die durch Star Wars („Das Erwachen der Macht“ 2017) berühmt gewordenen „Clocháns“ oder auch Beehive Huts (Bienenkorbhütten) genannt. An der Strasse von Fahan ist das Schild nicht zu übersehen. Man kann die Hütten von außen und von Innen besichtigen und auch meist noch frisch geborene Lämmchen betrachten.

Die Original Hütten, bzw. der Drehort von Star Wars ist auf Skellig Michael zu finden. Diese sind 12 Km vor der Irischen Küste gelegen. Dorthin zu gelangen ist nur mit kleinen Booten möglich, die Fahrtdauer beträgt eine gute Stunde. All das ist ein Halbtagesausflug ab ca. 75 Euro. Aufgrund der Kapazität, max. ca. 18 Mann pro Boot, und dem von der Regierung auf max. 13 Boote pro Tag beschränkten Zugang ist die Nachfrage groß und eine frühzeitige Buchung ein Muss. Die Skellig, bedeutet „steiler Fels“, hat keinen Hafen, hier springt man direkt vom Boot auf einen Felsen und erklimmt den sich in die höhe schlängelnden Weg über ca. 600 Stufen zu den Hütten. Eine gute Kondition ist Voraussetzung. Es ist unglaublich beeindruckend, was Einsiedlermönche in dieser isolierten, sturmgepeitschten Landschaft vor über 1.000 Jahren geschaffen haben. Man vermutet, dass die berühmten Bienenkorbhütten auf das 6. Jahrhundert zurückgehen. Lange Zeit auch Ziel vieler Pilgerer, hier fühlt man sich, so abgeschieden von der Welt, Gott ein gutes Stück näher. Auch landschaftlich beeindruckt dieses kleine Eiland  – bis zu 200 m hohe, steile Klippen, an denen die Wellen brechen, hunderte Papageientaucher, die an den karg bewachsenen Hängen nisten. Wer die Insel verlässt ist nachhaltig beeindruckt.

Weiter auf dem Slea Head Drive.

SLEA HEAD VIEW POINT

Toller Aussichtspunkt mit Blick auf die Landspitze Dunmore Head und die Blasket Islands. Dunmore Head kann in einer kurzen Wanderung erklommen werden. Oben angelangt, wird man mit einem noch herrlicheren Ausblick über den Blasket Sound und die Inseln belohnt. 

Dunmore Head
Tolle Aussicht vom Dunmore Head

Weiter auf dem Wild Atlantic Way befindet sich Irlands ältestes Gebetshaus „Gollarus Oratory„. Ca. Ende des 8. Jahrhunderts erbaut, ist das Gebäude noch heute intakt und kann besichtigt werden. Es erinnert optisch ein wenig an die Pyramiden, nur mit einer runden Spitze. Doch ist hier Stein auf Stein sorgfältig und kunstvoll aufeinander geschichtet worden, völlig ohne „Mörtel und Kleber“. Umso eindrucksvoller, dass das Gebäude so viele Jahrhunderte Sonne, Regen und Sturm trotzt.

Studiosus-Reiseleiter Holger Heukrodt führt, ausser in Irland, auch auf Zypern und den Äolischen Inseln. Eine Reise mit ihm ist immer ein Erfolgsgarant! Holger ist sehr kundenorientiert, belesen und geht mit viel feingefühl und Humor auf seine Gäste ein.

RING OF KERRY

Nach der Dingle Halbinsel führt uns unsere Reise auf dem Wild Atlantic Way, auf einen weiteren atemberaubenden Abschnitt, dem Ring of Kerry. Eine der schönsten Panoramastrassen Europas!

Ring of Kerry
Ring of Kerry

Wandern, Fahrradfahren (Tour de France fuhr auch schon mal durch Irland), Reitsport, Surfen, Angeln und Golfen (es gibt hervorragende Plätze!) sind bei Einheimischen als auch bei Touristen enorm beliebt.

Von Killarney aus starten wir auf dem Weg am Museumsdorf https://www.kerrybogvillage.ie/Kerry Bog Village“ . Hier wird anschaulich, wie die Iren früher gewohnt und gearbeitet haben. Weiter geht es entlang des Ring of Kerry zum keltischen Ringfort bei Cahersiveen. Das Steinfort ist gut erhalten und die Mauern begehbar. Zu dem ist das ganze Kostenfrei! Bei guter Sicht erhält man einen wunderbaren Panoramablick. Weiter geht es für uns nach Waterville, ein Städtchen am Atlantik, wo schon Charlie Chaplin urlaubte. Ihm zu Ehren gibt es hier ein Denkmal. Wir haben hier für einen Mittagsstop gehalten und einen kurzen Spaziergang am Strand unternommen.

Für mich persönlich wurde es erst jetzt am Nachmittag richtig imposant: Ring of Kerry, Lookout und Aussichtspunkt bei Glenbeg bieten tolle Aussicht und Postkartenmotiv zugleich. Weiter führt der Ring of Kerry wieder mehr landeinwärts durch eine Hügellandschaft. Sehr gutes Ziel für eine Tee Time ist der Avoca Shop bei Molls Gap. Sehr gute selbst gebackene Kuchen, wundervolle Wollpullover und andere Mitbringsel. Achtung! Leider ist es nicht ganz billig. Dafür wundervoll! https://www.avoca.com/en/stores-and-cafes/molls-gap . Weiter geht es auf dem Ring of Kerry zum „Ladies View“ mit Ausblick auf die Seenlandschaft des Killarney National Parks. Hier begann Königin Victorias (1837-1901 Königin von England und Irland) Liebe zu Irland, als Sie diesen Aussichtspunkt 1861 als junge Frau mit Ihren Hofdamen besuchte. Daher der Name Ladies View. Auch heute noch spektakulär! Bei uns schaute noch Bambi vorbei, damit war der Tag perfekt. Mein Tipp: Immer am späten Nachmittag herkommen, dann sind die meisten Reisebusse schon durch!

Der Killarney National Park bietet sich ebenfalls sehr gut für Wanderungen an! Unter dem Blätterdach seltener Eichen und vorbei an üppigen Rhododendren (im Frühsommer ein wahres Blütenmeer) und Riesenfarnen, kann man hier stundenlang laufen und die Natur genießen. Den Rückweg kann man sich dann mit einer Bootsfahrt über den Lake Muckross nach Killarney erleichtern. Auch Kutschen gibt es, um die müden Wanderwaden zu schonen.

ROCK OF CASHEL UND KILKENNY

Heute geht es mit irischem Regen wieder zurück in Richtung Dublin. Auf dem Weg haben wir noch einen kurzen Halt am Rock of Cashel eingelegt. Einer Legende nach entstand der Rock of Cashel, als der Teufel ein Stück vom Berg „Devil’s Bit“ abbiss und dieses ausspie. Der Bissen landete inmitten der Region Tipperary und wurde zum Rock of Cashel. An diesem Ort wurde auch König Angus durch St. Patrick zum Christentum bekehrt. Nicht nur die Geschichte, die Könige und Schutzheiligen machen den Rock of Cashel zur Sehenswürdigkeit, sondern auch die unvergleichliche Lage inmitten der üppig grünen Landschaft. Da wundert es nicht, dass hier Queen Elizabeth II. und Prinz Philipp bereits zu Besuch waren um sich im Besucherbuch zu verewigen.

Kilkenny, nur 1 1/2 Stunden von Dublin entfernt, ist bekannt für sein mittelalterliches Flair und die Kunsthandwerkerszene. Highlight ist bei gutem Wetter der Rosengarten. Auch ein Besuch bei Irlands ältester Brauerei „Smithwicks“ lohnt. Ein guter Ort um letzte Mitbringsel zu erwerben oder sogar in der National Craft Gallery selbst zu töpfern bevor es zurück nach Dublin geht und es heisst Good Bye Ireland.

Buchtipps! Zur Einstimmung und zum in Erinnerungen schwelgen, kann ich noch folgendes empfehlen:

„Irisches Tagebuch“ von Heinrich Böll. Das Buch hat uns auf unserer Reise begleitet und hat uns viele amüsante Momente beschert!

„Irisches Verhängnis“ Hannah O’Brien. Es folgt noch Irisches Roulette und weitere Bücher. Die Autorin, gebürtig Deutsche, heisst eigentlich Hannelore Hippe, liebt Ihre Wahlheimat Connemara so sehr, dass Sie sich zu dieser Krimireihe hat inspirieren lassen.

„Impressions of Ireland“ Irland–Lesebuch, Literarische Reise durch Irland. Eine kleine Sammlung von Geschichten von Autoren welche allesamt Ihr Herz an Irland verschenkt haben.

Connemara Nationalpark
Connemara Nationalpark

Wenn Sie jetzt ganz und gar auf Irland eingestellt sind würde ich mich enorm über Ihre Reiseanfrage freuen. Wann kommen Sie vorbei? Ich berate Sie gern!

Ihre Caterina Herold

Euro Lloyd Reisebüro Stuttgart

Marktstr. 1-3
70173 Stuttgart
Tel.: (0711) 23 731 – 90
oder per Mail an: stuttgart(at)reisebuero-eurolloyd.de

Euro Lloyd Reisebüro Ludwigsburg

Heinkelstr. 1, im Breuningerland
71634 Ludwigsburg
Tel.: (07141) 22 146 – 0
oder per Mail an: ludwigsburg(at)reisebuero-eurolloyd.de

Euro Lloyd Reisebüro Sindelfingen

Tilsiter Str. 15, im Breuningerland
71065 Sindelfingen
Tel.: (07031) 79 353 – 0
oder per Mail an: sindelfingen(at)reisebuero-eurolloyd.de

3 Kommentare

  1. Wenn man allgemein im Inselreich unterwegs ist, sollte man unbedingt auch mal fernab der großen Städte reisen. Die Pubs und kleinen Dörfer haben unfassbar viel Charme. Deshalb freuts mich das in dem Beitrag auf andere Orte wie Dublin eingegangen wird!

    LG

  2. So habe ich Irland auch erlebt! Toll sind die vielen Tipps im Bericht.
    Irland ist ein wundervolles Reiseziel mit beeindruckenden Landschaften – ich kann eine Reise dorthin nur empfehlen!

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