Meine Vorfreude kannte keine Grenzen. Es waren dreieinhalb Wochen, die ich geplant hatte, um Rhodos ausgiebig kennenzulernen. Zeit genug also, um die Seele der Insel zu spüren, Land und Leuten zu begegnen und die Schönheit der Insel hautnah zu erleben. Zusammen mit meiner Freundin, die mich auf dieser Reise begleitete, überlegten wir, was wir alles unternehmen könnten.

Natürlich haben wir uns als Reisebüroexpedienten zuerst einmal viele Hotels angesehen, das kleine Touristenörtchen Faliraki besucht und am Anfang auch die Hauptstadt Rhodos. Bisher spielte sich unser Aufenthalt also eher im Norden der Insel ab. Bis zu diesem Moment:

Mit einem Mietwagen, den wir am Vorabend an der nächsten Station gemietet haben, fahren wir schon sehr früh morgens los, um vor dem großen Ansturm an unserem ersten Aussichtspunkt anzugelangen. Die Luft ist noch kühl. Ich lasse das Fenster herunter und mir weht der Fahrtwind um die Nase.

Was für ein schönes Gefühl.

Die Landschaft zieht an mir vorbei und in der Ferne kann ich das Meer erblicken. Die Straße bringt uns in den Süden von Rhodos auf die Halbinsel Prassonissi. Nur eine Sandbank verbindet sie mit dem Festland. Sofort fällt mir das besondere Naturschauspiel auf. Denn zwei Meere treffen aufeinander, links von mir das ruhige Mittelmeer, rechts von mir die raue Ägäis. Hier haben sich schon die Surfer vereint und lassen Ihre Kites im Wind fliegen, während auf der anderen Seite badende Familien und Kinder lustige Sandburgen bauen. Mein Blick schweift wieder nach vorne und das karge, felsige Prassonissi türmt sich vor mir auf. Langsam wird der Weg steiler und die Sonne wärmer. Nach rund vierzig Minuten wird die Anstrengung belohnt: Ein kleiner verlassener Leuchtturm und eine atemberaubende Aussicht auf das weite Meer. Ich spüre die Unendlichkeit.

Langsam knurrt uns der Magen. Gut, dass nach kurzer Zeit ein kleines Restaurant mitten im Nirgendwo auftaucht. Ich bin mir sofort sicher: Hier muss das Essen besonders gut sein und ich behalte recht. Frisches Gyros mit Zazikki und Pommes sind genau das, was ich brauche und was mich noch mehr das griechische Lebensgefühl genießen lässt.

Die Straße wird bald steiler und kurviger, ein Parkplatz mit einem Schild mit der Aufschrift Monolithos Castle taucht vor mir auf. Wir sind an unserer nächsten geheimen Ecke angekommen. Zwei Minuten führen uns steile Stufen zu einer kleinen weißen Kathedrale auf einem Felsen und wieder werde ich mit einer tollen Aussicht belohnt. Ich bin neugierig, wage einen Blick ins Innere des weißen Gotteshauses. Ich und meine Reisebegleiterin entscheiden uns eine Kerze anzuzünden. Es ist ein kurzer Moment der Ruhe bevor es die Stufen wieder zurück zu einem nahegelegenen Kiosk geht. Wie überall kann ich mir hier meinen allseits beliebten Frappé gönnen, einen kalten aufgeschäumten Kaffee, den ich so liebe.

Es gibt zwei Produkte, Honig und Olivenöl, die Griechenland und somit natürlich auch Rhodos in aller Welt bekannt gemacht haben. Den besten Honig kann ich in Siana bekommen, hat man mir gesagt und ich kann es schnell bestätigen. Es schmeckt einfach himmlisch. Wir sind in einem kleinen unscheinbaren Bergdorf, es ist so ursprünglich wie man es aus den Beschreibungen kennt, die Straßen sind eng und die Atmosphäre gemütlich. In einem kleinen Räumchen sitzt Natasa und verkauft ihren selbstproduzierten Honig der ganz verschiedene Geschmacksrichtungen besitzt. Ich entscheide mich für Thymian. Eine Straße weiter unten hat der Besitzer von der Olivenöl Manufaktur Mylos eine kleine Museumsfläche aufgebaut. Mit vielen Probier-Stationen wird hier die Geschichte der griechischen Olivenölproduktion erzählt und natürlich kann man am Schluss auch eine oder zwei Flaschen erwerben. Sicher abgepackt, dass sie ja nicht im Koffer auslaufen.

Unser nächstes Ziel ist Kritinia Castle. Es ist eine der am besten erhaltenen Johanniter Burgen auf Rhodos, die sich zu besuchen lohnt. Im Dorf Kritinia selbst spielt der Tourismus noch keine große Rolle. Nur wenige Urlauber verirren sich hierher. Sehr beeindruckend ist die Burg übrigens auch als Schauplatz für spektakuläre Sonnenuntergänge. Mit einem Glas frisch gepressten Orangensaft in der Hand genieße ich diesen Moment. Er wird mir unvergesslich in Erinnerung bleiben.

Tja und dann lockte uns noch der Sandstrand Tsampika Beach. Er liegt mitten in einem wunderschönen Naturschutzgebiet, besitzt eine Beachbar und kristallklares Wasser. Wir lassen uns in die Wellen gleiten und erfrischen uns von den heißen Sonnenstrahlen, denen wir den ganzen Tag ausgesetzt waren. Es ist ein wunderbar entspanntes Gefühl. In diesem Moment fallen alle Lasten ab und man fühlt sich unendlich frei. Einfach gut.

Waren Sie schon einmal auf Rhodos? Dann kommen Sie doch einfach noch einmal wieder. Wir kennen uns bestens aus und beraten Sie gerne.

Ihre Tabea Hofmann

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