Mit einem Direktflug der Lufthansa landen wir nach 3,5 Stunden Flug Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Am nächsten Morgen erkunden wir die Stadt zu Fuß. Für mich charakteristisch, die vielen verschiedenen wunderschön restaurierten Balkone.

Georgien
Georgien

Alt und neue liegt ganz nah beieinander. Wir schlendern über den Rustaweliprospekt und ich bin erstaunt über den mediteranen Flair der Stadt. Überall gibt es kleine einladende Cafes und Restaurants. Hoch geht´s zur Festung vor der wir einen herrlichen Blick über die ganze Stadt haben, mit der Seilbahn sind wir in wenigen Minuten zurück im Zentrum. Bevor wir Tiflis verlassen, schauen wir uns noch in der Schatzkammer des National Museums um – dort ist wirklich alles Gold was glänzt.

Auf unserem Weg nach Telavi fahren wir durch die fruchtbare Region Kachetien, die das 7000 Jahre alte Kernland der kaukasischen Weinkultur ist. Wir machen einen Zwischenstopp in Signagi, einem vorbildlich restaurierten Städtchen und besichtigen auf der Weiterfahrt das Kloster Bodbe. Zur Mittagszeit stärken wir uns bei einer der vielen freundlichen Bauernfamilien und dürfen zusehen wie man Chatschapuri ( eine Art Käsefladenbrot) herstellt. Mit dieser Grundlage erwartet uns schon die Winzerei Schuchmann für einen Beusch auf ihrem Weingut inkl. Weinprobe.

Markt von Telavi
Markt von Telavi

Unser nächster Tag beginnt mit einem Besuch auf dem Markt von Telavi. Schade, dass wir nichts einkaufen können, denn wohin mit dem lecken Käse, Obst und Gemüse ? Über die alte Georgische Heerstraße geht es in Richtung Großer Kaukasus. Auf unserem Weg nach Gudauri besichtigen wir die Klosterfestung Ananuri. In Gudauri ist es empfindlich kalt, nur noch 2 °C zeigt das Thermometer im Bus. Unser Plan ist es, am nächsten Morgen auf dem Kreuzpass in Richtung Kasbegizu fahren um dort zu wandern und mit ein bischen Glück den Berg Kasbek ( 5047 m) durch den Nebel zu erkennen. Aber manchmal kommt es eben anders.

Die Wolken hängen immer noch sehr tief und wir machen uns in 2 kleineren Bussen auf den Weg. Das es schon seit gestern immer wieder regnet, sind die wirklich riesigen Schlaglöcher randvoll und die Straße, die einer Piste gleicht, nicht leicht zu befahren. Schon an der ersten Steigunghängen 2 LKW ´s mit ihren Anhängern fest. Nach einer 1/2 Stunde beschließen wir umzukehren und unser Programm zu ändern. Wir fahren nach Gori und besichtigen dort das Geburtshaus von Stalin, das dazugehörige Museum und den Salon-Eisenbahn-Wagen mit dem er durch Europa reiste. Danach geht´s zur Höhlenstadt Uplisziche. Bis zu 20.000 Menschen haben hier einmal gelebt.

Höhlenstadt Uplisziche
Höhlenstadt Uplisziche
Höhlenstadt Uplisziche
Höhlenstadt Uplisziche

Am nächsten Vormittag machen wir uns auf nach Mzcheta. 3000 Jahre hat die ehemalige Hauptstadt auf dem Buckel und war eine der wichtigsten Handelsstädte zwischen Kaspischem und Schwarzen Meer an der Seidenstraße. In der Altstadt steht die wunderschöne Sweti-Zchoweli-Kathedrale. Gegenüber der Mündung thront weit sichtbar die kleine Dshwari-Kirche, die in den letzten Jahren restauriert wurde und nun zum Weltkulturerbe gehört.

Zurück in Tiflis lassen wir den Abend und auch die Reise in der Konzerthalle bei einer mitreisenden Vorstellung folkloristische Tänze ausklingen.

Folkloretanz
Folkloretanz

Haben Sie auch Lust bekommen nach Georgien zu reisen ? Dann rufen Sie mich an, ich berate Sie gerne.

Bilder: © Privat

 

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